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Die Geschichte des Hofes

Der Biolandhof Freese ist seit 1985 Mitglied bei Bioland, einem der mittlerweile größten Anbauverbände für ökologischen Landbau in Deutschland. Damit gehörten Meinhard und Hilde Freese damals zu den Pioniere des Ökolandbaus, gerade in der Region Ostfriesland.

Der Betrieb begann mit einer extensiven Mutterkuhhaltung und dem Getreideanbau vorwiegend für den regionalen Markt. 1992 entstand mit dem intensiven Gemüsebau ein neuer Produktionszweig, der inzwischen zum Schwerpunkt des Betriebes geworden ist.

Seit 2005 führen Hilde und Sohn Heiko Freese das Unternehmen gemeinsam und bewirtschaften etwa 50 ha. Bis zu 50 verschiedene Gemüsekulturen wachsen im Freiland und Gewächshaus über das gesamte Jahr heran um in der Vermarktung ein breites Sortiment anbieten zu können. Außerdem werden die Böden durch die vielseitige Fruchtfolge nicht einseitig ausgelaugt, sondern besonders natürlich und ausgewogen bewirtschaftet. Eine überwiegend eigene Jungpflanzenanzucht macht es möglich, dass auch besondere Gemüsesorten angebaut und spezielle Kundenwünsche erfüllt werden können. Es gibt auf dem Betrieb eine etwa 40 Kopf starke Rinderherde. Für die Wiederkäuer steht von April bis November dauerhaft Weidefläche zur Verfügung und den Winter verbringen die Tiere in einem großzügigen Laufstall mit komfortablem Eintreu und Auslaufflächen. Die Tiere werden ausschließlich mit hofeigenem Heu und Getreide versorgt, außerdem gibt es genügend Gemüseüberschüsse als Leckerbissen dazu.

Weitere wichtige Standortbedingungen für den Hof: 

  • Höhenlage: 0m über N.N.
  • Durchschnittliche Jahresniederschläge: 750 mm
  • Ackerzahl: 30-35
  • Bodeanart: Sand, stark humos bis anmoorig

Die Betriebsflächen sind wie folgt aufgeteilt: 5 ha Freilandgemüse, 2500m² unter Glas und Folie, 2 ha Speisekartoffeln, 1 ha Streuobstwiese, 11 ha Ackerbau mit Getreide und Leguminosen, 2 ha Gründüngung, 30 ha Dauergrünlandfläche für die Futtergewinnung bzw. Weide. Das Grünland wird als Weide und Futterfläche für die Rinderherde genutzt. Derzeit haben wir einen Tierbestand von 35 Tieren, darunter Mutterkühe, Mastrinder, Mastbullen und Jungvieh (Angus, Limousin).

Aufgrund der Tierhaltung ist es für uns möglich, den überwiegenden Teil der Düngerversorgung in Form von Stallmist aus dem eigenen Betriebskreislauf zu erhalten, zudem ergänzen wir unseren Stickstoffhaushalt mit Leguminosenschroten, Dichtsaatverfahren und mehrjähriger Gründüngung. Den Zukauf von organischen Handelsdüngern versuchen wir weitestgehend zu vermeiden.

 

Unsere Produkte werden zum großen Teil direkt vermarktet, wir beliefern aber auch zunehmend regionale Wiederverkäufer und Großhändler. Das Unternehmen beschäftigt in der Produktion und im Handel insgesamt etwa 25 Mitarbeiter.